Zukunftsmanagement als Erfolgsfaktor für die Investitionsgüterindustrie
Hintergrund
Das Strascheg Institute for Innovation and Entrepreneurship an der European Business School und der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) führen, gefördert durch die Impuls Stiftung, eine Studie zum Thema Zukunftsmanagement als Erfolgsfaktor für die Investitionsgüterindustrie durch.
Den Ausgangspunkt der Studie stellen die vielfältigen globalen, sich teils beschleunigende Wandlungsprozesse im Unternhemensumfeld dar:
- Ökonomischer Wandel (z.B. Globalisierung des Wettbewerbs)
- Technischer Wandel (z.B. verkürzte Produktlebens- und Innovationszyklen)
- Soziokultureller Wandel (z.B. demografischer Wandel, Wissensgesellschaft(
- Politischer / Rechtlicher Wandel (z.B. verschärfte ökologische Richtlinien)
Dieser Wandel stellt national wie international agierende Unternehmen unter großen Veränderungsdruck. Insbesondere globale Vernetzungen von Unternehmen und ihrem Umfeld haben zur Folge, dass eine intensive Auseinandersetzung mit zukunftsrelevanten Themen unabdingbar wird. Mit diesen Herausforderungen sehen sich nicht zuletzt die Unternehmen der Investitionsgüterindustrie konfrontiert. Die Thematik ist für Unternehmen unterschiedlicher Größenklassen von hoher Relevanz, da Zukunftsmanagement einen zentralen Faktor für Wachstum und Innovativität von Unternehmen darstellen und zudem die Basis für ein erfolgreiches Risikomanagement legen kann. Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) wurden bei vorherigen Betrachtungen allerdings oft ausgeklammert und finden in dieser Studie deshalb besondere Berücksichtigung.
Untersuchungsfeld
Die bisherige Forschung zum Thema Zukunftsmanagement fokussiert sich größtenteils auf vereinzelte Teilgebiete dieser Disziplin mit einem Schwerpunkt im Bereich der Instrumente und Verfahren.
Ein ganzheitliches Zukunftsmanagement fand bislang wenig Berücksichtigung. Daher zielt diese Studie darauf ab, die relevanten Gestaltungsfaktoren des Zukunftsmanagements in die Untersuchung mit einzubeziehen. Besonderer Fokus liegt hierbei neben den schon stärker erforschten Großunternehmen auf KMUs. Zudem werden in der Studie ausschließlich Unternehmen der Investitionsgüterindustrie betrachtet.
Studienziele
Die Studie verfolgt vier zentrale Hauptziele:
- Identifikation des Status Quo des Zukunftsmanagements in Unternehmen der Investitionsgüterindustrie
- Analyse der Bedeutung / Relevanz des Themas Zukunftsmanagement
- Erarbeitung von Erfolgsfaktoren
- Ausarbeitung von Best Practices erfolgreicher Zukunftsmanager
Überblick Studiendesign
Das Forschungsdesign sieht drei aufeinander aufbauende Feldphasen vor. Vor dem Start jeder Feldphase erfolgt ein Abstimmungstreffen mit Vertretern des Arbeitskreises „Corporate Future“ des VDMA und der Impuls Stiftung.
- Nach einer ausführlichen Literaturrecherche erfolgt die Entwicklung eines Leitfadens für explorative Experteninterviews. Die hieraus gewonnenen Erkenntnisse fließen unterstützend in die Fragebogenentwicklung für die standardisierte Befragung ein.
- Nach der abgeschlossenen standardisierten Befragung von Unternehmen der Investitionsgüterindustrie, werden die erhobenen Daten detailliert ausgewertet.
- Auf Basis der Auswertungsergebnisse werden aus den Unternehmen, die sich an der Befragung beteiligt haben, ca. 24 Unternehmen ausgewählt und zu einer Gruppendiskussion / einem Workshop eingeladen. Ziel dieser letzten Feldphase ist es, die durch die standardisierte Befragung identifizierten Tendenzen im Gespräch tiefer zu analysieren und Best Practices zum Zukunftsmanagement in der Investitionsgüterindustrie zu erarbeiten.
Als Ergebnis aus den drei Feldphasen sollen Handlungsempfehlungen für ein erfolgreiches Zukunftsmanagement in der Investitionsgüterindustrie abgeleitet werden und diese gemeinsam mit einer detaillierten Darstellung aller Ergebnisse in einem Studienabschlussbericht niedergeschrieben werden. Des Weiteren sind Publikationen in wissenschaftlichen sowie praxisnahen Fachzeitschriften geplant.
Die folgende Grafik gibt einen Überblick über das Studiendesign:
Kooperationspartner
Das Strascheg Institute for Innovation and Entrepreneuship (SIIE) der European Business School (EBS) führt diese Studie in Zusammenarbeit mit dem Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) durch. Gefördert wird die Studie durch die Impuls Stiftung.






