Operational Excellence
Der Arbeitskreis „Operational Excellence“ besteht seit dem Jahr 2005 und wurde von Prof. Dr. Ronald Gleich und Dr. Ralf Sauter von Horváth &
Partners Management Consultants ins Leben gerufen.
Operational Excellence beschreibt die dynamische Fähigkeit zur Realisierung von effektiven und effizienten Kernprozessen entlang der Wertschöpfungs- kette durch die integrative Nutzung und Gestaltung von technologischen, kulturellen und organisatorischen Faktoren basierend auf der Unternehmens- strategie. Der vom Arbeitskreis verfolgte „Operational Excellence-Ansatz“ ist ein umfassender, da er sowohl strategische und operative als auch aufbau- und ablauforganisatorische sowie harte und weiche Faktoren berücksichtigt.
Bei regelmäßigen Arbeitskreistreffen erarbeiten Vertreter aus dem Top Management verschiedener Unternehmen der produzierenden Industrie, insbesondere des Maschinen- und Anlagenbaus, gemeinsam Lösungen zu Herausforderungen des Managements von „Operations“. Neben aktuellen Fragestellungen wie beispielsweise „Employability“ stehen die sechs Gestal- tungsfelder der Operational Excellence (Strategie, Aufbau- & Ablauforga- nisation, Performance Management, Kompetenzen & Fähigkeiten, Kultur & Führung, Systeme & Informationstechnologie) im Zentrum der Arbeit.
Weiter wurden zu priorisierten Fragestellungen separate Arbeitsgruppen gebil- det, welche über den Arbeitskreis hinaus Experten einbeziehen und detaillierte Lösungen für die teilnehmenden Unternehmen erarbeiten. Momentan bestehen Arbeitsgruppen zu den Themen „Variable Vergütung für Produktionsmitarbeiter“, „Prozessmanagement“, "Verbesserungsmanagement" und „Servicemanagement im Maschinen- und Anlagenbau“.
Die Unternehmen nutzen dabei intensiv die Möglichkeit zum Erfahrungs- und Expertise-Austausch und zur gemeinsamen Erarbeitung von Lösungen zur Verbesserung der „Operational Fitness“ im Rahmen des Arbeitskreises. Die umfangreiche Managementerfahrung der Arbeitskreismitglieder bildet im Diskussionsprozess ein breites Spektrum von Perspektiven ab. Durch zusätz- lichen wissenschaftlichen Input von Seiten der EBS entsteht ein konstruktives Zusammenspiel von Theorie und Praxis, aus dem praxisrelevante, problemlö- sungsorientierte sowie innovative Ergebnisse hervorgehen. Die gemeinsame Bearbeitung aktueller Themen im Netzwerk – unter Einbeziehung vielfältiger Perspektiven, Ideen und Erfahrungen – hat sich sowohl als effizient als auch zielführend erwiesen. Diese Einsicht motiviert zur Intensivierung der Arbeits- kreisaktivitäten und zur weiteren Verfolgung des Operational Excellence-Ansatzes.
Mitglieder des Arbeitskreises sind beispielsweise: Heidelberger Druckmaschinen AG, Wittenstein AG, OECHSLER AG, LEWA GmbH, C&C Bark GmbH, Festo AG, Voith AG, Coherent GmbH, MAN Ferrostaal Industrieanlagen GmBH, Maschinenfabrik Mönninghoff GmbH & Co. KG, Jean Müller GmbH.




