Laufende Projekte

 

 

Markenbildung durch Industriedesign: Konzepte für kleinere und mittlere Investitionsgüterhersteller

Seit Mai 2007 führt der Lehrstuhl für Industrielles Management ein von der Stiftung Industrieforschung gefördertes Projekt durch. Das Projekt läuft
über einen Zeitraum von 24 Monaten bis 2009 und wird von Dr. Christoph Herrmann und Günter Moeller, beide Partner von HM+P, geleitet. 

Untersuchungsgegenstand

In Zeiten eines verschärften Produktwettbewerbs, eines gestiegenen Inno- vationsdrucks und einer zunehmenden Gleichstellung von Technologien und Funktionen gewinnen die Erfolgsfaktoren Design und Marke zunehmend an Bedeutung. In zahlreichen Verbrauchs- und Gebrauchsgütermärkten ist das Zusammenspiel zwischen Produkt-Design (Industrial-Design) und Marken- identität schon längst zum entscheidenden Erfolgsfaktor geworden.

 

Auch immer mehr Investitionsgüterhersteller haben die Bedeutung des Industrial-Designs erkannt und zum wichtigen Bestandteil ihrer Produkt-, Marken- und Vermarktungspolitik gemacht. Design ermöglicht Unternehmen auch hier die Erschließung wichtiger zusätzlicher Differenzierungspotenziale und führt, insofern es in den gesamten Wertschöpfungsprozess integriert wird, zu deutlichen Kreativitäts-, Innovations- und Produktivitätsvorsprüngen.

 

Diese generellen Erfolgspotentiale im Umgang mit Industrial-Design dürfen jedoch nicht darüber hinweg täuschen, dass der ‚Industrielle Mittelstand’ insgesamt den strategischen Stellenwert von Industrial-Design noch nicht hinreichend erkannt hat. Das Design von Produkten spielt in diesen Unter- nehmen – im Gegensatz zu Konsum- und Gebrauchsgüterbranchen – allen-
falls nur eine untergeordnete Rolle im Marketing-Mix.

 

Bedeutende Fragen bleiben bislang unbeantwortet: 

Ziel des Forschungsprojektes

Ziel des Projektes ist es, KMUs unterschiedlicher Investitionsgüterbranchen in die Lage zu versetzen, die Bereiche Marke und Industrial-Design zur Profilie- rung und Entwicklung ihrer spezifischen Geschäftsmodelle nachhaltig zu nutzen.

 

Dazu werden die folgenden Schritte unternommen:

Berichte zum Forschungsprojekt

Berichtsband 1: Herausforderungen, Chancen, Potenziale